Masturbation bei MĂ€nnern: Wie oft wichsen ist gesund?

Um die mĂ€nnliche Selbstbefriedigung ragen einige Mythen: Wichsen mache blind, impotent oder fĂŒhre zu Hautproblemen – das sind nur einige bekannte Unwahrheiten zu diesem Thema.

Dass es sich dabei um Schwachsinn handelt und Masturbation fast nur Vorteile fĂŒr MĂ€nner bringt, wurde mittlerweile sogar wissenschaftlich bestĂ€tigt.

Es verwundert daher nicht, dass sich fast jeder Mann regelmĂ€ĂŸig einen runterholt. Dennoch sind sich viele von ihnen nicht sicher, ob und wie oft Solosex gut fĂŒr sie ist. Die folgenden Fakten und Informationen klĂ€ren auf.

Wichsen macht Freude und ist gesund

Blickt man in Sachen Masturbieren auf die Vorteile und Nachteile, lĂ€sst sich schnell sagen: FĂŒr MĂ€nner gibt es viele gute GrĂŒnde, warum sie regelmĂ€ĂŸig onanieren sollten.

In erster Linie natĂŒrlich, weil es großen Spaß bereitet. Beim Orgasmus werden die Hormone Endorphin und Oxytocin freigesetzt. Das sorgt fĂŒr GlĂŒcksgefĂŒhle und Ausgeglichenheit.

Selbstbefriedigung ist in vielerlei Hinsicht gesund. MÀnner bauen beim Masturbieren Stress ab und stÀrken ihr Herz-Kreislauf-System sowie ihr Immunsystem.

Zudem wird die Produktion von Testosteron durch Masturbation angekurbelt – das Sexualhormon hĂ€lt fit und jung. Im Zusammenhang mit Krafttraining fĂŒhrt ein Plus an Testosteron zu einem verstĂ€rktem Muskelaufbau.

Durch Masturbieren abnehmen

Der Kalorienverbrauch beim Masturbieren ist ein weiterer positiver Nebeneffekt. Pro Handjob werden durchschnittlich 150 Kalorien verbraucht.

Wenn man bedenkt, dass man knapp zwei Kilometer laufen muss, um 150 kcal zu verbrennen, ist diese Zahl beachtlich. Zwar ersetzt die Selbstbefriedigung noch lange keinen Sport, aber Fett wird dadurch definitiv verbrannt.

Damit unterstĂŒtzt der Solosex DiĂ€ten und Abnehm-Ziele aller Art. Allerdings wird auch hier eine gewisse KontinuitĂ€t vorausgesetzt – wer sich nur einmal im Monat einen runterholt, wird dadurch kaum merklich Kalorien verbrauchen.

Besser schlafen nach der Selbstbefriedigung

Wer abends nicht gut einschlafen kann, der kann sich womöglich mit einem ganz einfachen Mittel selbst helfen: Wichsen.

Denn sogar auf den Schlaf hat Onanieren eine Auswirkung. Der Frankfurter Arzt Haydar Karatepe sagt dazu: „Man fĂŒhlt sich entspannt und hĂ€ufig besser danach“.

Also beim zu Bett gehen einfach eine Handentspannung miteinplanen, damit es anschließend gut mit dem Einschlafen klappt.

Masturbieren fĂŒr ein erfĂŒlltes Sexleben

Immer wieder ist zu hören: Wenn ein Mann viel masturbiert, dann leidet darunter das Sexualleben mit seiner Partnerin. NatĂŒrlich: Wer sich jedes Mal vor dem Sex bereits mehrfach einen runtergeholt hat, der wird bei seiner Liebsten im Bett nicht mehr viel „Leistung“ bringen können.

Wer aber aufpasst, dass er sein ganzes Pulver nicht schon vor dem Sex verschossen hat, sollte keine Probleme haben. Im Gegenteil – regelmĂ€ĂŸige Selbstbefriedigung kann MĂ€nnern zu besserem Geschlechtsverkehr verhelfen.

Zum einen, weil man sich beim Solosex ohne Stress und Leistungsdruck mit dem eigenen Körper beschĂ€ftigt. Dadurch kann man seine persönlichen WĂŒnsche und Fantasien in Sachen Erotik in Ruhe entdecken und reflektieren. Beim Sex mit der Partnerin können dann die eigenen Vorlieben besser kommuniziert werden, da man genau weiß, was man möchte.

DarĂŒber hinaus fördert regelmĂ€ĂŸige Selbstbefriedigung die Potenz eines Mannes. Durch Masturbation kann ein Mann die QualitĂ€t seines Spermas verbessern bzw. aufrechterhalten. Spermien können bereits nach 3 Tagen schlecht werden. Durch hĂ€ufiges Masturbieren werden die Nebenhoden regelmĂ€ĂŸig geleert, wodurch Platz fĂŒr neues Material geschaffen wird.

Eine beliebte Übung fĂŒr mehr Ausdauer und Standfestigkeit des Penis beim Sex ist ĂŒbrigens das bewusste Hinauszögern des Orgasmus beim Onanieren. Masturbieren sollte der Mann dabei bis knapp vor der Ejakulation. Dann wird kurz pausiert und erneut gewichst – bis es fast wieder zum Orgasmus kommt und kurz davor erneut abgebrochen wird. Das Ganze sollte ca. 4 Mal wiederholt werden, in der letzten Runde darf dann abgespritzt werden. Wer dieses Training regelmĂ€ĂŸig vollzieht, kann sich langfristig ĂŒber lĂ€ngeres Durchhaltevermögen beim Sex freuen.

Wie oft masturbieren ist gesund?

Generell gibt es keine Regel, wie oft ein Mann onanieren sollte. Sein Verlangen nach Selbstbefriedigung hÀngt beispielsweise von seinem körperlichen und physischen Wohlbefinden, seinem Alter, seiner aktuellen Lebenssituation und anderen UmstÀnden ab.

Damit Masturbation wie oben beschrieben gesunde Effekte hervorruft, sollte man im Schnitt etwa zweimal pro Woche onanieren. Man sollte sich aber niemals unter Druck setzen und sich nur aus dem Grund einen runterholen, weil es gesund ist. Spaß und Lustempfinden sollten immer dazugehören.

Gibt es auch MĂ€nner, die zu oft masturbieren? Auch wenn es nicht unbedingt zu gesundheitlichen Nachteilen kommen muss: Onanieren ist nicht mehr „gesund“, sobald es zwanghaft wird und in einer Art Sucht ausartet.

Ein Mann ĂŒbertreibt es mit der Selbstbefriedigung dann, wenn er seine ganze Tagessplanung auf das Wichsen ausrichtet und Termine verpasst, weil er sich lieber beim Solosex vergnĂŒgt. In diesem Fall verbringt er eindeutig zu viel Zeit mit Masturbieren, was ungesunde Folgen fĂŒr seinen Alltag und seine Psyche haben kann.

Wer es sich mehrmals tĂ€glich selber macht, kann laut dem Frankfurter MĂ€nnerarzt Dr. Haydar Karatepe schnell vereinsamen. Außerdem schlĂ€gt das am Tag permanent aufkommende Verlangen nach neuer Befriedigung auf die Stimmung, da man praktisch nie wirklich zufrieden ist und sich stĂ€ndig nach der nĂ€chsten Handentspannung sehnt.

Neben dem Suchtverhalten ist es allerdings auch bedenklich, wenn ein Mann ĂŒberhaupt keine Lust auf Wichsen verspĂŒrt. In diesem Fall könnte etwa eine Depression die Ursache sein oder eine Störung im Hormonhaushalt vorliegen.

Also: Zu wenig und zu viel Masturbieren kann ungesund sein. Alles dazwischen ist unbedenklich und sogar gesund.

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